Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, wie die ABT Legal Anwaltssozietät und ihre Mitgliedskanzleien im Rahmen ihrer Tätigkeit personenbezogene Daten erheben, verwenden, weitergeben und anderweitig verarbeiten.
Verantwortliche für die personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit dem Besuch der Website www.abtlegal.hu (die „Website“) sind die Mitgliedskanzleien der ABT Legal Anwaltssozietät als gemeinsam Verantwortliche (siehe Abschnitt XI); Verantwortlicher für alle sonstigen personenbezogenen Daten ist diejenige Mitgliedskanzlei der ABT Legal Anwaltssozietät, mit der Sie einen Vertrag schließen (die „Kanzlei“).
Die Mitgliedskanzleien von ABT Legal:
Anwaltskanzlei Lovrecz, Mangoff und Temesi (Lovrecz, Mangoff és Temesi Ügyvédi Iroda)
Anwaltskanzlei Czifra & Neményi (Czifra & Neményi Ügyvédi Iroda)
Im Sinne dieser Datenschutzerklärung sind personenbezogene Daten alle Informationen, anhand derer Sie oder eine andere Person – allein oder in Verbindung mit anderen der Kanzlei zur Verfügung stehenden Daten – direkt oder indirekt identifiziert werden können.
Wenn Sie der Kanzlei personenbezogene Daten Dritter (insbesondere von Familienangehörigen, Mitarbeitern oder sonstigen betroffenen Personen) übermitteln, sind Sie dafür verantwortlich, dass diese Personen über die Bestimmungen dieser Datenschutzerklärung ordnungsgemäß informiert wurden und dass Sie zur Übermittlung der Daten rechtmäßig befugt sind. Sie sind ferner dafür verantwortlich, dass die übermittelten personenbezogenen Daten wahr, richtig und erforderlichenfalls aktuell sind.
I. Zusammenfassung der wichtigsten Informationen
| Verantwortlicher | ABT Legal Anwaltssozietät bzw. ihre Mitgliedskanzleien | Abschnitt XI |
| Zwecke der Verarbeitung | Kontaktaufnahme, Angebotserstellung, Identifizierung, Vertragsschluss, Kommunikation, Erfüllung von Mandaten (rechtliche Vertretung, Urkundenerstellung, Rechtsgutachten, Treuhandverwahrung), Personalgewinnung | Abschnitt III |
| Rechtsgrundlage | Im Rahmen der anwaltlichen Tätigkeit können die Umstände der Verarbeitung (insbesondere die Rechtsgrundlage oder der Umfang der verarbeiteten Daten) je nach Mandat variieren. | Abschnitt III |
| Auftragsverarbeiter | Microsoft Ireland Operations Ltd., Buchhaltungsdienstleister | Abschnitt IV |
| Ort der Verarbeitung, Übermittlung in Drittländer | Der Verantwortliche speichert die Daten in erster Linie im Gebiet der Europäischen Union. Sollte es im Rahmen der Tätigkeit eines Dienstleisters zu einer Übermittlung in ein Drittland kommen, erfolgt diese ausschließlich unter den in Kapitel V DSGVO festgelegten geeigneten Garantien. | Abschnitt V |
| Automatisierte Entscheidungsfindung | Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung statt. | |
| Betroffenenrechte | Auskunft, Kopie, Berichtigung, Widerruf der Einwilligung, Löschung, Widerspruch, Beschwerde, Rechtsbehelfe | Abschnitt VIII |
| Datensicherheit | Abschnitt VI |
II. Erhebung personenbezogener Daten
Die Kanzlei verarbeitet personenbezogene Daten folgender Personen:
- unserer Mandanten und/oder potenziellen Mandanten sowie deren Kontaktpersonen;
- Dritter im Zusammenhang mit der Erfüllung der von unseren Mandanten erteilten Mandate;
- der Kontaktpersonen von Dienstleistern, die der Kanzlei Waren und Dienstleistungen liefern;
- der Besucher der Website.
Wir erheben folgende Kategorien personenbezogener Daten über Mandanten, potenzielle Mandanten, Lieferanten und sonstige Dritte sowie über Besucher der Website:
Basisdaten: Name, Geschlecht, Position, Organisation, Tätigkeit, Telefonnummer, Postanschrift, E-Mail-Adresse, Kontaktdaten sowie Informationen zum Familienleben (mit Ausnahme besonderer Kategorien personenbezogener Daten), einschließlich Informationen zu Familie, Kindern, Hobbys und Interessen.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten: in begrenzten Fällen, wenn Sie uns Informationen zur Verfügung gestellt haben, die für die konkrete Ihnen erbrachte Dienstleistung erforderlich sind: religiöse oder sonstige Überzeugungen, rassische oder ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, Gesundheitsdaten sowie Daten zur Gewerkschaftszugehörigkeit.
Aufgrund der Besonderheiten der anwaltlichen Tätigkeit kann der Verantwortliche besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeiten.
Die Verarbeitung solcher Daten beruht in erster Linie auf Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO, der die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erlaubt.
Der Verantwortliche verarbeitet ausschließlich solche besonderen Kategorien personenbezogener Daten, die für die Bearbeitung der jeweiligen Angelegenheit, die Erfüllung des Mandats oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung eines Rechtsanspruchs erforderlich sind.
Zugang zu besonderen Kategorien personenbezogener Daten haben ausschließlich die an der Bearbeitung der Angelegenheit beteiligten, zur Verschwiegenheit verpflichteten Personen.
Daten im Zusammenhang mit den Mandanten erbrachten Dienstleistungen: von Mandanten erhaltene personenbezogene Daten über deren Mitarbeiter, Kunden oder sonstige ihnen bekannte Personen, Rechnungsdaten und Zahlungshistorie sowie Rückmeldungen der Mandanten.
Transaktionsdaten: personenbezogene Daten in Dokumenten, Korrespondenz oder sonstigen Unterlagen zu Transaktionen, Verfahren oder sonstigen Rechtsangelegenheiten, in denen wir unsere Mandanten beraten.
Kommunikationsdaten: personenbezogene Daten aus der Kommunikation mit uns, z. B. Kontaktdaten, E-Mail-Metadaten und sonstige technische Daten.
Daten zur Einhaltung rechtlicher Vorschriften: Kennungen, Daten aus Reisepässen oder anderen Ausweisdokumenten, Geburtsdaten, Daten zu wirtschaftlich Berechtigten und Due-Diligence-Daten.
Bewerbungsdaten: von Bewerbern oder anderen Personen im Zusammenhang mit Stellenangeboten bereitgestellte Daten.
Daten im Zusammenhang mit dem Besuch der Website: für die Darstellung der Website erforderliche technische Daten (IP-Adresse, Browsertyp, Zeitpunkt des Besuchs), die Einwilligungsentscheidung zu Cookies sowie bei der Kontaktaufnahme über die Website angegebene Daten.
III. Verwendung personenbezogener Daten
Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verwendung personenbezogener Daten:
Im Rahmen der anwaltlichen Tätigkeit können die Umstände der Verarbeitung (insbesondere die Rechtsgrundlage oder der Umfang der verarbeiteten Daten) je nach Mandat variieren. Die häufigsten Verarbeitungstätigkeiten sind die folgenden.
1. Verarbeitung im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Erfüllung von Mandatsverträgen
Kontaktaufnahme
| Zweck der Verarbeitung | Kontaktaufnahme mit einem potenziellen Mandanten im Hinblick auf ein mögliches Mandat |
| Kategorien verarbeiteter Daten | Personenidentifikationsdaten (Name, Anschrift) sowie Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer). |
| Herkunft der personenbezogenen Daten | Der Verantwortliche erhält die personenbezogenen Daten in der Regel von anderen Mandanten oder aus öffentlichen Quellen. |
| Rechtsgrundlage | Berechtigtes Interesse des Verantwortlichen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Verantwortliche hat ein berechtigtes Interesse daran, Anfragen potenzieller Mandanten entgegenzunehmen, zu beantworten und die Möglichkeit eines Mandatsverhältnisses zu prüfen. Die Verarbeitung beschränkt sich auf die für die Kontaktaufnahme und die Bearbeitung der Anfrage erforderlichen Daten. |
| Speicherdauer | 30 Tage nach der Kontaktaufnahme; kommt ein Mandat zustande, wird die Verarbeitung auf einer anderen Rechtsgrundlage wie nachstehend beschrieben fortgesetzt. |
Vertragsschluss
| Zweck der Verarbeitung | Vorbereitung und Abschluss des Mandatsvertrags |
| Kategorien verarbeiteter Daten | Personenidentifikationsdaten (Name, Anschrift) sowie die für das Zustandekommen des Mandatsverhältnisses erforderlichen personenbezogenen Daten. |
| Herkunft der personenbezogenen Daten | Der Verantwortliche erhält die personenbezogenen Daten in der Regel vom Mandanten. |
| Rechtsgrundlage | Die Verarbeitung ist für den Abschluss oder die Erfüllung des Vertrags oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person erforderlich – Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. |
| Speicherdauer | 8 Jahre ab Beendigung des Mandatsvertrags, da dies die buchhalterische Aufbewahrungsfrist für ausgestellte Rechnungen und zugehörige Unterlagen ist. |
Mandantenidentifizierung
| Zweck der Verarbeitung | Zur Förderung der Sicherheit des Rechtsverkehrs und zur Eindämmung von Betrug, Geldwäsche und sonstigen Straftaten ist der Verantwortliche zur Identifizierung des Mandanten verpflichtet; diese erstreckt sich auch auf die Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten und den Status als politisch exponierte Person. |
| Kategorien verarbeiteter Daten | Name (Geburtsname), Staatsangehörigkeit, Geburtsort und -datum, Name der Mutter, Wohnanschrift (oder Aufenthaltsort), Art und Nummer des Ausweisdokuments, Kopie des Dokuments, Unterschriftsprobe, Lichtbild, Name, Staatsangehörigkeit, Geburtsdaten, Wohnanschrift und Aufenthaltsort des wirtschaftlich Berechtigten, Status als politisch exponierte Person und dessen Grund. |
| Rechtsgrundlage | Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung des Verantwortlichen [Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO]. Die Verarbeitung ist in § 32 des ungarischen Gesetzes LXXVIII von 2017 über die anwaltliche Tätigkeit („Üttv.“) und in § 73 Abs. 1 des Gesetzes LIII von 2017 über die Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung („Pmt.“) vorgeschrieben. Die Anfertigung von Dokumentenkopien beruht auf § 7 Abs. 8 Pmt. Die Bedingungen der Verarbeitung ergeben sich in erster Linie aus §§ 32–33 Üttv. sowie §§ 6–7, 11, 56–58 und 73 Pmt. |
| Fälle verpflichtender Sorgfaltspflichten |
Gemäß § 6 Abs. 1 und § 73 Abs. 1 Pmt. sind bei folgenden anwaltlichen Tätigkeiten Sorgfaltspflichten gegenüber Mandanten verpflichtend:
|
| Identifizierung |
Der Verantwortliche identifiziert den Mandanten, dessen Bevollmächtigten, den Verfügungsberechtigten sowie den Vertreter. Zur Überprüfung der Identität verlangt der Verantwortliche die Vorlage folgender Dokumente:
Der Verantwortliche ist verpflichtet, im Rahmen der Identifizierung die in § 32 Abs. 3 Üttv. und §§ 7–9 Pmt. genannten Daten zu erfassen, und kann diese in staatlichen Registern (z. B. im Personen- und Melderegister oder im Führerscheinregister) abfragen. |
| Übermittlung der Daten | Die im Rahmen der Identifizierung verarbeiteten Daten werden bzw. können an die Auftragsverarbeiter der Kanzlei weitergegeben werden; darüber hinaus ist bei hohem Risiko im Sinne des Pmt. in den gesetzlich vorgeschriebenen Fällen eine Übermittlung an die zuständigen Behörden bzw. Stellen verpflichtend. |
| Speicherdauer | Der Verantwortliche ist verpflichtet, die Daten 8 Jahre ab Erfüllung des Mandats bzw. bei Dauermandaten ab Beendigung der Geschäftsbeziehung aufzubewahren; die Speicherdauer beruht auf den Bestimmungen des Pmt. |
Kommunikation
| Zweck der Verarbeitung | Erfüllung des mit uns geschlossenen Vertrags; ordnungsgemäße Kommunikation mit dem Vertragspartner bzw. Mandanten |
| Kategorien verarbeiteter Daten | Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Mandanten sowie gegebenenfalls weitere vom Mandanten im Zusammenhang mit der Kontaktaufnahme oder seiner Angelegenheit mitgeteilte personenbezogene Daten. Nimmt der Mandant im Namen einer juristischen Person Kontakt auf, erstreckt sich die Verarbeitung auf seinen Namen, seine geschäftlichen Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) sowie den Namen des Unternehmens, bei dem er tätig ist. Teilt der Mandant in der von ihm vorgetragenen Angelegenheit auch personenbezogene Daten anderer betroffener Personen (z. B. Arbeitnehmer, ehemalige Arbeitnehmer) mit, erstreckt sich die Verarbeitung auch auf diese Daten. |
| Rechtsgrundlage | Die Verarbeitung ist für den Abschluss oder die Erfüllung des Vertrags oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person erforderlich – Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Bei juristischen Personen erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage des berechtigten Interesses an der Wahrnehmung der Interessen der mandatierenden juristischen Person, der Erfüllung des von ihr erteilten Mandats und der Kontaktpflege – Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht in der Sicherstellung der für die Erfüllung des Mandats erforderlichen fachlichen und administrativen Kommunikation, der Kontinuität der Sachbearbeitung sowie der Verwaltung der Vertragsbeziehungen. Die Verarbeitung berührt die Privatsphäre der betroffenen Personen nur im erforderlichen und verhältnismäßigen Umfang. |
| Speicherdauer | Der Verantwortliche ist verpflichtet, die Daten 8 Jahre ab Erfüllung des Mandats bzw. bei Dauermandaten ab Beendigung der Geschäftsbeziehung aufzubewahren, da dies die buchhalterische Aufbewahrungsfrist für ausgestellte Rechnungen und zugehörige Unterlagen ist. |
2. Verarbeitung im Zusammenhang mit der anwaltlichen Tätigkeit
Rechtliche Vertretung
| Zweck der Verarbeitung | Durchsetzung der Rechte, berechtigten Interessen und Rechtsansprüche des Mandanten und zu diesem Zweck Verwendung personenbezogener Daten bei der Erstellung von Schreiben, Schriftsätzen und Dokumenten sowie deren Übermittlung an Dritte (z. B. andere juristische Personen, Behörden, Gerichte). |
| Kategorien verarbeiteter Daten | In der Regel Personenidentifikationsdaten und Anschriften der betroffenen Personen (Mandant, Gegenpartei, sonstige Verfahrensbeteiligte) sowie die in streitigen oder nichtstreitigen Verfahren bzw. zur Geltendmachung oder Durchsetzung eines Rechtsanspruchs erforderlichen personenbezogenen Daten (z. B. in Verträgen oder Rechtserklärungen enthaltene Daten). |
| Herkunft der personenbezogenen Daten | Der Verantwortliche erhält die personenbezogenen Daten in der Regel vom Mandanten oder beschafft sie von Dritten (z. B. durch Abfragen im Handelsregister, Grundbuch oder Fahrzeugregister). Diese Daten dienen überwiegend dem Nachweis einer Tatsache oder eines Umstands. |
| Rechtsgrundlage | Schreibt eine Rechtsvorschrift die Übermittlung oder Verwendung bestimmter personenbezogener Daten zwingend vor (z. B. Pflichtangaben einer Klageschrift), ist die Rechtsgrundlage die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung [Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO]. Hierzu zählt auch der Fall, dass das Gericht von Amts wegen eine Beweisaufnahme anordnet und personenbezogene Daten zur Erfüllung dieser Anordnung übermittelt werden. Ist die Übermittlung oder Verwendung nicht gesetzlich vorgeschrieben, sind die Daten jedoch zur Geltendmachung oder Durchsetzung eines Rechtsanspruchs erforderlich, ist die Rechtsgrundlage das berechtigte Interesse an der Geltendmachung bzw. Verteidigung von Rechtsansprüchen [Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO]. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die zur Durchsetzung der Rechte seiner Mandanten, zur Geltendmachung ihrer Ansprüche bzw. zur Verteidigung gegen Ansprüche erforderlichen Verarbeitungsvorgänge durchführen zu können. Die Verarbeitung beschränkt sich auf die für das jeweilige Verfahren bzw. die Rechtsangelegenheit relevanten Daten. Darüber hinaus ist für Daten, die nicht unter die genannten Fälle fallen und die der Mandant im Zusammenhang mit dem Mandat mitteilt, die Einwilligung die Rechtsgrundlage [Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO]. |
| Speicherdauer | 10 Jahre ab Beendigung des Mandatsvertrags, da dies die zwingende Aufbewahrungsfrist für Urkunden ist. |
Erstellung und Gegenzeichnung von Urkunden
| Zweck der Verarbeitung | Erstellung der vom Mandanten gewünschten Urkunde (z. B. Vertrag, Rechtserklärung, Testament) und Verwendung personenbezogener Daten in diesem Rahmen. Bei der Gegenzeichnung ist Zweck der Verarbeitung die Erstellung einer Urkunde mit voller Beweiskraft. |
| Kategorien verarbeiteter Daten | In der Regel Namen, Personenidentifikationsdaten und Anschriften der betroffenen Personen sowie die zur Erstellung der Urkunde erforderlichen personenbezogenen Daten. |
| Herkunft der personenbezogenen Daten | Der Verantwortliche erhält die personenbezogenen Daten in der Regel vom Mandanten oder beschafft sie von Dritten (z. B. durch Abfragen im Handelsregister, Grundbuch oder Fahrzeugregister). Diese Daten verwendet der Verantwortliche überwiegend zum Nachweis bestimmter Umstände sowie dazu, dass die Urkunde die vom Mandanten beabsichtigte Rechtswirkung entfalten kann. |
| Rechtsgrundlage | Schreibt die für die Urkunde maßgebliche Rechtsvorschrift zwingend vor, welche personenbezogenen Daten für ihre Erstellung erforderlich sind, ist die Rechtsgrundlage die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung [Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO]. Legt die Rechtsvorschrift dies nicht fest, sind die Daten jedoch zum Schutz oder zur Durchsetzung eines Rechtsanspruchs erforderlich, ist die Rechtsgrundlage das diesbezügliche berechtigte Interesse [Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO]. Betrifft das Mandat die Erstellung einer Urkunde, bei der der Mandant als natürliche Person ausschließlich seine eigenen personenbezogenen Daten angibt, und legt die Rechtsvorschrift die erforderlichen Daten nicht fest, ist die Rechtsgrundlage die Vertragserfüllung [Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO]. |
| Speicherdauer | 10 Jahre ab Beendigung des Mandatsvertrags, da dies die zwingende Aufbewahrungsfrist für Urkunden ist. |
Rechtsgutachten und Stellungnahmen
| Zweck der Verarbeitung | Erstellung eines Rechtsgutachtens oder einer Stellungnahme in einer vom Mandanten vorgetragenen Angelegenheit, für die die Verwendung personenbezogener Daten erforderlich ist. |
| Kategorien verarbeiteter Daten | In der Regel Namen, Personenidentifikationsdaten und Anschriften der betroffenen Personen sowie die zur Erstellung des Rechtsgutachtens bzw. der Stellungnahme erforderlichen personenbezogenen Daten. |
| Herkunft der personenbezogenen Daten | Der Verantwortliche erhält die personenbezogenen Daten in der Regel vom Mandanten. |
| Rechtsgrundlage | Betrifft das Mandat ein Rechtsgutachten oder eine Stellungnahme, bei dem bzw. der der Mandant als natürliche Person ausschließlich seine eigenen personenbezogenen Daten angibt, ist die Rechtsgrundlage die Vertragserfüllung [Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO]. In sonstigen Fällen, in denen die Angelegenheit mit dem Schutz oder der Durchsetzung eines Rechtsanspruchs des Mandanten zusammenhängt, ist die Rechtsgrundlage das diesbezügliche berechtigte Interesse [Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO]. |
| Speicherdauer | 10 Jahre ab Beendigung des Mandatsvertrags, da dies die zwingende Aufbewahrungsfrist für Urkunden ist. |
3. Verträge mit Dritten, die Dienstleistungen für die Kanzlei erbringen
Kommunikation
| Zweck der Verarbeitung | Erfüllung des mit uns geschlossenen Vertrags; ordnungsgemäße Kommunikation mit dem Vertragspartner |
| Kategorien verarbeiteter Daten | Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Dienstleisters sowie gegebenenfalls weitere vom Dienstleister mitgeteilte personenbezogene Daten. Die Verarbeitung erstreckt sich auch auf den Namen, die geschäftlichen Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des Dienstleisters sowie den Namen des Unternehmens, bei dem er tätig ist. |
| Rechtsgrundlage | Die Verarbeitung ist für den Abschluss oder die Erfüllung des Vertrags oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person erforderlich – Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei juristischen Personen ist die Rechtsgrundlage das berechtigte Interesse an der Wahrnehmung der Interessen der vertragschließenden juristischen Person [Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO]. |
| Speicherdauer | Der Verantwortliche ist verpflichtet, die Daten 8 Jahre ab Beendigung des Vertrags aufzubewahren, da dies die buchhalterische Aufbewahrungsfrist für ausgestellte Rechnungen und zugehörige Unterlagen ist. |
Die obige Aufzählung ist nicht abschließend und umfasst nur die häufigsten Verarbeitungstätigkeiten; dieser Teil der Datenschutzerklärung stellt daher keine vollständige Information über die Verarbeitung im Zusammenhang mit der anwaltlichen Tätigkeit dar.
Im Rahmen mündlicher Besprechungen kann der Mandant weitere Informationen zur Verarbeitung erhalten, und im Mandatsvertrag können die einzelnen Umstände der Verarbeitung näher geregelt sein. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie darüber informieren, dass wir zur Rechtsberatung und Beantwortung von Anfragen Basisdaten sowie Daten im Zusammenhang mit den Mandanten erbrachten Dienstleistungen verwenden. Allgemein gilt, dass wir Ihre Daten auf diese Weise verarbeiten müssen, um unsere Pflichten aus den Verträgen mit unseren Mandanten zu erfüllen. Dazu verwenden wir zur Ausübung unserer Tätigkeit und zur Verwaltung unserer Mandantenbeziehungen Basisdaten, in bestimmten Fällen besondere Kategorien personenbezogener Daten sowie Daten im Zusammenhang mit den Mandanten erbrachten Dienstleistungen. Diese Verarbeitung ist erforderlich, damit wir unsere Pflichten aus den Verträgen mit unseren Mandanten (z. B. Ausstellung und Bearbeitung von Rechnungen) und Lieferanten (z. B. Verwaltung der der Kanzlei gelieferten Waren und Dienstleistungen) erfüllen können.
Zur Gewährleistung der Sicherheit der Website und unserer IT-Systeme sowie zur Verhinderung von Missbrauch (z. B. automatisiertem Spam) setzen wir in den Formularen der Website den Dienst Google reCAPTCHA ein. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse des Verantwortlichen [Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO].
Die Daten von Bewerbern werden zur Prüfung der Bewerbung und zur Durchführung des Auswahlverfahrens verarbeitet. Ist die Verarbeitung zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person vor Abschluss eines Arbeitsvertrags erforderlich, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; die Daten werden 6 Monate nach Abschluss des Auswahlverfahrens aufbewahrt. Ist die Verarbeitung gesetzlich vorgeschrieben, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Für Verarbeitungen, die unter keine der genannten Rechtsgrundlagen fallen, ist die anwendbare Rechtsgrundlage anhand des Zwecks und der Umstände der jeweiligen Verarbeitung zu bestimmen.
IV. Einsatz von Auftragsverarbeitern
Für die Erfassung elektronischer Dokumente und die Sicherung von Kopien papiergebundener Dokumente setzt die Kanzlei einen Cloud-Dienstleister als Auftragsverarbeiter ein. Als Cloud-Dienstleister ist die Microsoft Ireland Operations Ltd. (Sitz: 70 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2, D02 R296, Irland) tätig; darüber hinaus sind die für den Verantwortlichen Buchhaltungsdienstleistungen erbringenden juristischen Personen als Auftragsverarbeiter tätig.
Die Kanzlei nimmt gelegentlich die Dienste von Vertretungsanwälten in Anspruch; in diesem Fall sind die im Mandat nicht namentlich genannten Vertretungsanwälte Auftragsverarbeiter der personenbezogenen Daten. Hierüber informiert der Verantwortliche die betroffene Person gesondert.
Im Zusammenhang mit dem Betrieb der Website ist die Microsoft Ireland Operations Limited als Hosting-Anbieter der Website (Microsoft Azure; Sitz: 70 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2, D02 R296, Irland) als Auftragsverarbeiter tätig, ebenso die CookieYes Limited (Sitz: 3 Warren Yard, Warren Park, Wolverton Mill, Milton Keynes, MK12 5NW, Vereinigtes Königreich), die die Cookie-Einwilligungen verwaltet und protokolliert. Rechtsgrundlage der Verarbeitung im Zusammenhang mit der Protokollierung der Cookie-Einwilligungen ist das berechtigte Interesse des Verantwortlichen [Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO] an der Nachweisbarkeit der erteilten Einwilligungen.
V. Ort der Speicherung personenbezogener Daten
Personenbezogene Daten werden teils in Papierform, teils elektronisch erfasst. Die in Papierdokumenten erfassten Daten werden am Sitz der Kanzlei aufbewahrt.
Elektronische sowie elektronisch erfasste und gespeicherte Dokumente werden in jedem Fall im Gebiet der Europäischen Union gespeichert.
VI. Grundlegende Maßnahmen zur Datensicherheit
Der Verantwortliche trifft zahlreiche Datensicherheitsmaßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten, beispielsweise:
- die Kanzlei verwendet ausschließlich lizenzierte Software und Virenschutzprogramme und installiert regelmäßig die vom Hersteller bereitgestellten Updates;
- die Kanzlei setzt geeignete Netzwerksicherheitssysteme ein, wie z. B. detaillierte Berechtigungsverwaltung, Zugriffsbeschränkungen, Verschlüsselung, soweit anwendbar, Protokollierung, regelmäßige Sicherungen, Viren- und Malwareschutz, physischen Schutz, Vorfallmanagement sowie Datenschutz- und Informationssicherheitsschulungen für Mitarbeiter.
VII. Weitergabe personenbezogener Daten
Wir können personenbezogene Daten an folgende Kategorien von Empfängern weitergeben:
- Auftragsverarbeiter;
- Anbieter der auf der Website genutzten Dienste Dritter als Empfänger: die Google Ireland Limited (Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland) und die Google LLC (Vereinigte Staaten von Amerika) als Anbieter der Dienste YouTube, Google reCAPTCHA, Google Maps und Google Fonts. Bei der Nutzung dieser Dienste können technische Daten (z. B. die IP-Adresse) auch in die Vereinigten Staaten übermittelt werden; diese Übermittlung beruht auf dem Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission zum EU-US-Datenschutzrahmen;
- gesetzlich vorgeschriebene Offenlegung und Rechtsansprüche: Die Kanzlei kann personenbezogene Daten weitergeben, um ihren steuerlichen Erklärungspflichten nachzukommen, einer Vorladung, gerichtlichen Anordnung oder sonstigen rechtlichen Verfahren, einer behördlichen Anfrage oder einem sonstigen rechtlich durchsetzbaren Anspruch bzw. einer Verpflichtung zu entsprechen. Wir geben personenbezogene Daten ferner zur Begründung oder zum Schutz unserer eigenen Rechte, unseres Eigentums oder unserer Sicherheit bzw. der Rechte, des Eigentums oder der Sicherheit anderer sowie zur Verteidigung gegen Rechtsansprüche weiter.
VIII. Rechte der betroffenen Personen und Regeln für ihre Ausübung
Recht auf Auskunft
Die betroffene Person kann Auskunft über die von der Kanzlei verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. In diesem Fall informiert die Kanzlei die betroffene Person darüber, welche personenbezogenen Daten sie zu welchem Zweck verarbeitet, über die Dauer der Verarbeitung, über die ihr im Zusammenhang mit der Verarbeitung zustehenden Rechte sowie über das Recht auf Beschwerde bei der NAIH.
Recht auf Kopie
Die betroffene Person kann eine Kopie der von der Kanzlei verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. In diesem Fall übermittelt die Kanzlei die Kopie der über die betroffene Person verarbeiteten Daten an die von ihr angegebene Kontaktadresse (E-Mail-Adresse oder Postanschrift).
Recht auf Berichtigung
Auf Antrag der betroffenen Person ändert oder berichtigt die Kanzlei die personenbezogenen Daten bzw. speichert die von der betroffenen Person bereitgestellten neuen Daten.
Widerruf der Einwilligung
Beruht die Verarbeitung auf der Einwilligung der betroffenen Person, kann diese ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf berührt jedoch nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung.
Recht auf Löschung
Die betroffene Person kann die Löschung ihrer personenbezogenen Daten mit einem an die Kontaktadresse der Kanzlei gerichteten Schreiben verlangen. Der Verantwortliche löscht die personenbezogenen Daten, wenn
- sie für den Zweck, für den sie erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind;
- die Verarbeitung auf der Einwilligung der betroffenen Person beruht, diese ihre Einwilligung widerrufen hat und keine andere Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besteht;
- die betroffene Person erfolgreich Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt hat;
- die personenbezogenen Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden;
- die Löschung gesetzlich vorgeschrieben ist.
Der Verantwortliche kann einem Löschungsantrag nicht nachkommen, wenn die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist oder wenn den Verantwortlichen eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht trifft.
Aufgrund der Besonderheiten der anwaltlichen Tätigkeit kann der Verantwortliche verpflichtet sein, personenbezogene Daten auch nach Beendigung des Mandats aufzubewahren, insbesondere aufgrund der Vorschriften über die anwaltliche Tätigkeit, die Buchführung, die Geldwäscheprävention und die Durchsetzung von Rechtsansprüchen. In diesen Fällen können die Daten erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden.
Recht auf Vergessenwerden
Hat die Kanzlei personenbezogene Daten der betroffenen Person öffentlich gemacht und ist sie zu deren Löschung verpflichtet, trifft die Kanzlei alle angemessenen Maßnahmen, um die Verantwortlichen, die die veröffentlichten Daten erhalten haben, darüber zu informieren, dass die betroffene Person die Löschung der Daten von der Kanzlei verlangt hat.
Recht auf Einschränkung
Die betroffene Person kann die Einschränkung der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten verlangen, wenn
- die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung verlangt;
- die betroffene Person die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestreitet und der Verantwortliche diese noch überprüfen muss;
- die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt hat und noch geprüft wird, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen überwiegen;
- die Kanzlei die personenbezogenen Daten nicht mehr benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt.
Bei Ausübung des Rechts auf Einschränkung hat die betroffene Person anzugeben, aus welchem Grund sie die Einschränkung verlangt. Die Kanzlei kommt dem Antrag auf Einschränkung nach, indem sie die personenbezogenen Daten getrennt von allen anderen personenbezogenen Daten speichert.
Recht auf Datenübertragbarkeit
Die betroffene Person hat das Recht, ihre personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten und diese einem anderen Verantwortlichen zu übermitteln. Die betroffene Person kann verlangen, dass die Kanzlei die personenbezogenen Daten direkt an einen anderen Verantwortlichen übermittelt.
Widerspruchsrecht
Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die auf berechtigtem Interesse [Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO] beruhende Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen.
In diesem Fall prüft die Kanzlei die von der betroffenen Person vorgebrachten Gründe und darf die personenbezogenen Daten grundsätzlich nur weiterverarbeiten, wenn die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dient.
Bei einer auf berechtigtem Interesse beruhenden Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, Widerspruch gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten einzulegen. In diesem Fall darf der Verantwortliche die personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, er weist zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nach, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Beruht die Verarbeitung auf dem berechtigten Interesse des Verantwortlichen, hat der Verantwortliche in jedem Fall eine Interessenabwägung zwischen den Rechten und Freiheiten der betroffenen Personen und dem Zweck der Verarbeitung durchgeführt. Im Ergebnis hat der Verantwortliche festgestellt, dass die Verarbeitungen zur Erreichung des jeweiligen Zwecks erforderlich sind und unter geeigneten Garantien zu keiner unverhältnismäßigen Einschränkung der Rechte der betroffenen Personen führen.
In den oben genannten Fällen prüft der Verantwortliche den eingegangenen Antrag und erfüllt ihn innerhalb eines Monats; diese Frist kann um höchstens zwei weitere Monate verlängert werden. Wird der Antrag abgelehnt, informiert die Kanzlei die betroffene Person innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags über die Gründe der Ablehnung sowie über die Möglichkeit, Beschwerde bei der Behörde einzulegen und einen gerichtlichen Rechtsbehelf einzulegen.
Hat die Kanzlei begründete Zweifel an der Identität der antragstellenden Person, kann sie zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität der betroffenen Person erforderlich sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn die betroffene Person ihr Recht auf Kopie ausübt; in diesem Fall ist es gerechtfertigt, dass sich der Verantwortliche vergewissert, dass der Antrag von der berechtigten Person stammt.
IX. Rechtsbehelfe
Ist die betroffene Person der Ansicht, dass die von der Kanzlei durchgeführte Verarbeitung oder die Bearbeitung ihres Antrags nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht, kann sie ein Verfahren bei der ungarischen Nationalen Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit (NAIH; Postanschrift: H-1363 Budapest, Pf. 9; E-Mail: ) einleiten oder sich an die Gerichte wenden.
X. Auf der Website verwendete Cookies
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XI. Kontakt
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zu dieser Datenschutzerklärung oder zu unserer Datenschutzpraxis haben, wenden Sie sich bitte an uns:
Angaben zum Verantwortlichen:
In Bezug auf die Website sind die Mitgliedskanzleien der ABT Legal Anwaltssozietät, die Anwaltskanzlei Lovrecz, Mangoff und Temesi und die Anwaltskanzlei Czifra & Neményi (H-1037 Budapest, Montevideo utca 3/A; Tel.: +36 1 7999 111; E-Mail: ; Ansprechpartner: dr. Zoltán Temesi, Rechtsanwalt) gemeinsam Verantwortliche. Die gemeinsam Verantwortlichen haben ihre jeweiligen Zuständigkeiten in einer Vereinbarung gemäß Art. 26 DSGVO festgelegt. Wesentlicher Inhalt dieser Vereinbarung ist, dass Anträge zur Ausübung der Betroffenenrechte sowie die Kommunikation mit betroffenen Personen von der Anwaltskanzlei Lovrecz, Mangoff und Temesi bearbeitet werden. Die betroffene Person kann ihre Rechte jedoch – gemäß Art. 26 Abs. 3 DSGVO – gegenüber jedem der gemeinsam Verantwortlichen geltend machen.
Für Mandanten der Anwaltskanzlei Lovrecz, Mangoff und Temesi bzw. von ihr durchgeführte Verarbeitungen: H-1037 Budapest, Montevideo utca 3/A; Tel.: +36 1 7999 111; E-Mail: ; Ansprechpartner: dr. Zoltán Temesi, Rechtsanwalt.
Für Mandanten der Anwaltskanzlei Czifra & Neményi bzw. von ihr durchgeführte Verarbeitungen: H-1037 Budapest, Montevideo utca 3/A; Tel.: +36 1 7999 111; E-Mail: ; Ansprechpartner: dr. Péter Czifra, Rechtsanwalt.
Diese deutsche Fassung ist eine Übersetzung; im Falle von Abweichungen ist die ungarische Fassung maßgeblich.
